3.2.2 Gleichung zu Ständerflussverkettungsbeschreibung

Es gelten folgende Maschengleichungen, die man durch Herauslesen aus dem transienten ESB der AMKL erhält:

O=R2i1+j(ω1- ω*zp)ψ2+dψ2/dt

Durch Einsetzen von

Ψ1=L1i1+Lhi2

und

ψ2=L2i2+Lhi2

erhält man den folgenden Ausdruck:

0=ψ2R2/Lh-L1R2i1/Lh+p*(L2ψ2/Lh)+p*(L2L1i1/Lh)+pLhi1+j(ω1-ω*zp) [L2ψ2/Lh-L2L1i1/Lh+pLhi2]

Mit

σ=1-(Lh)2/L1L2

kann man die Gleichung 38 vereinfachen. Nach einigen weiteren Umformungen und Umstellen nach der ständerseitigen Flussverkettung erhält man folgenden Ausdruck

ψ1 = 1/1+pt2(L1i1+pL1t2σi1+jωkψ1t2-jωkL1t2σi1)

Um einen Signalflussplan mit zwei Achsen X und Y zu erhalten, muss Gleichung (40) in Real- und Imaginärteil aufgespalten werden. Außerdem ist für ωk, das dem allgemeinen Koordinatensystem entspricht, ωk=ω1 eingesetzt. Die Gleichungen (41) und (42) können dann in Form eines Signalflussplanes dargestellt wird. In der Gleichung für die Ständerflussverkettung ist als nächster Punkt die veränderliche Motordrehzahl ω betrachtet bzw. müssen noch beschrieben werden.

 ψ1y = 1/1+pt2[L1i1y(1+pt2σ)+(ω1-ω*zp)t2(-ψ1x+i1xL1σ)]

ψ1x = 1/1+pt2[L1i1x(1+pt2σ)+(ω1-ω*zp)t2(-ψ1y+i1yL1σ)]

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