2.2.1.2 Thermische Belastung bei veränderten Motordrehzahlen

Soll eine AMKL unterhalb der Nenndrehzahl betrieben werden, muss auf jeden Fall beachtet werden, dass bei eigenbelüfteten Motoren eine stärkere thermische Belastung auftritt. Ursache ist die geringere Lüfterleistung aufgrund der niedrigeren Drehzahlen. Die Maschine darf nicht mehr so stark belastet werden wie bei Nenndrehzahl. Es gilt hier die thermische Grundkurve, welche das Belastungsmoment einschränkt. Dieser Sachverhalt hat umso mehr Bedeutung, wenn AMKL mit Stromzwischenkreisumrichtern gespeist werden:

Durch die Rechteckform der Stromblöcke, die nach Fourierzerlegung aus Sinusschwingungen unterschiedlicher Frequenzen und Amplitude bestehen, erwärmen sich die Motoren um ca. 10-20% stärker /2/ als bei sinusförmigen Eingangsgrößen. Hat man erst genaue Kenntnis über die Anteile der einzelnen an der Erwärmung beteiligten Oberwellen, kann unter Zuhilfenahme von Rechnerprogrammen ermittelt werden, inwieweit die eventuell ausgewählte Maschine der thermischen Belastungsart standhält.

Aufgabe ist es nun, erste Arbeitspunkte aus dem Kennlinienfeld der entsprechenden Antriebseinrichtung zu wählen, um die Simulationsstruktur zu überprüfen und erste aussagekräftige Fourierspektren zu erhalten, mit denen Schlussfolgerungen über den Erwärmungsverlauf getroffen werden können.

Kontaktformular / Telf. 05223 1800 939

Kontakt HR Energiemanagement für Wärmemengenmessung

Name *

E-Mail-Adresse *

Telefon

Adresse

Betreff

Nachricht