2.1.2 Drehzahländerung mit Zwischenkreisumrichter

Zwischenkreisumrichter werden zu den indirekten Umrichtern eingeordnet. Ein Gleichrichter, der entweder netzgeführt oder fremdgeführt ist, richtet die vom Netz kommenden Wechselgrößen gleich.

Beim fremdgeführten Gleichrichter kann über die Steuerung von Thyristoren die Größe der Gleichrichterausgangsspannung eingestellt werden. Je nach Bauelement, welches sich im Zwischenkreis befindet, werden die Ausgangsgrößen des Gleichrichters Strom Id und Spannung Ud geglättet. Soll der Wechselrichter auf die Maschine eine Spannung U1 speisen, befindet sich ein Glättungskondensator Cd im Zwischenkreis.

 

Die Ausgangsspannung des Gleichrichters wird als Gleichspannung Ud betrachtet und kann nun vom Wechselrichter wieder in eine Wechselspannung U1 mit veränderlicher Frequenz F1 umgeformt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Zwischenkreisgleichstrom Id in Form von Stromblöcken auf den Motor zu schalten. Damit der Gleichstrom einer möglichst idealen Stromquelle nahekomtm, wird in diesem Fall eine Glättungsdrossel Ld in den Zwischenkreis geschaltet. /3/ /4/

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