3.3.2.4 Festlegung zur Simulation

Hierunter ist zu verstehen, zu welchem Zeitpunkt die Simulationsergebnisse ausgewertet werden können. Folgender Weg wurde gewählt:

Zunächst wurden die für die Simulation benötigten Parameter bestimmt. Diese sind jetzt zu unterscheiden zwischen „äußeren“ und „inneren“ Parametern. Als „innere“ Parameter werden die in den Punkten 3.3.1 – 3.3.2.3 ermittelten Werte betrachtet, sie wurden dann während aller Simulationsdurchläufe konstant gehalten. Als „äußere“ Parameter werden nun die Größen Ständerstrom, Widerstandsmoment und die Ständerfrequenz behandelt. Für die Simulation der einzelnen Arbeitspunkte der Maschine werden sie jeweils bestimmt und entsprechend eingetragen. Jeder Simulationsbeginn wurde auf den Zeitpunkt t=0 festgelegt, für sämtliche Energiespeicherelemente wurde ein Anfangswert von Null eingetragen.

 

Das damit erreichbare Verhalten der Struktur entspricht dem Direkteinschalten einer Maschine an das Netz.; es entspricht nicht dem normalerweise erwünschten Einschaltvorgang eines Motors (mit Strombegrenzung usw.) am Umrichter. Diese Festlegung wurde getroffen, um so einfach wie möglich, d.h. ohne Verwendung weiterer Programmteile z.B. „Multisimulation“, „Steuerung“, an die gewünschten Ergebnisse zu gelangen, denn sie erweitern in jedem Falle die Rechenzeit. Außerdem bestimmen laut Aufgabenstellung nicht regelungstechnische oder leistungselektronische Aspekte (gemeint ist das Einschwingen des Systems, wobei Verläufe errechnet werden, die in der Praxis nicht auftreten können) die Wahl dieses Verfahrens, sondern die Widergabe der Verläufe von Ständerstrom und -spannung der Antriebseinrichtung im stationären Arbeitspunkt durch eine Simulationsstruktur, welche diesen Punkt stärker berücksichtigt.

 

Unter Anwendung der gewählten Methode kommt man realen Verläufen recht nahe, aber erst nach einem Einschwingungsvorgang, der die interessierenden Endwerte zwar nicht beeinflusst, jedoch real an einer solchen Antriebseinrichtung durch spezielle Maßnahmen wie Strombegrenzung, Frequenzregelung usw. nicht auftreten kann und darf (siehe Abb. 23). Das grenzt diese Methode gewissermaßen ein. Der Nachteil dieser Art der Ergebnisgewinnung liegt in den langen Simulationszeiten. Dieser Punkt verliert jedoch unter Anwendung schneller Rechner z.B. (4-86) mit Co-Prozessor und hohen Taktfrequenzen an Bedeutung.

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Nach Einschwingen des Systems, was in den meisten Fällen nach einer Simulationsdauer von ca. 1-2 s erfolgt war, konnte die Simulation beendet werden und im Programm „LEMESS“ eine Auswertung der benötigten Größen der benötigten Größen durchgeführt werden.

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