• Holger Roswandowicz

Energiemanagement/Energieberatung im Autohaus mit Lackieranlage


Welche sind die Hauptenergieverbraucher?

Gebäudeheizung/Öl ca. 75%,Lackieranlage ca. 25% (Direktbrenner Kabine) Strom: Antriebe Lackieranlage, Werkzeuge, Kompressor, Heizungspumpen, Registergebläse, 60%. Beleuchtung 20%, PCs 10%

Beschreibung der energetischen Mängel

1) Typisch für KfZ-Betriebe mit Lackieranlagen ist der gleichzeitige Strom- und

Wärmebedarf.Die Stromlast- und Wärmelastprofile sind aufzuzeichnen und

ein BHKW istzu dimensionieren.

2) Die Wärmeverteilung / Regelung ist nicht auf die Stränge und Verbraucher bezogen.

Die Kesselregelung ist zu grob, um die Wärmetransportkosten zu minimieren.

Gemischte Kreise mit Volumenstromregelung senken drastisch die Kosten.

3) Der Heizkessel taktet, ein Speicherladesystem, wie es bei einem BHKW oder

Solartechnik schon bekannt ist, verhindert die Start und Abschaltverluste durch

lange Brennphasen. Es fehlt unbedingt ein Wärme- und Ölmengenzähler.

4) Die Beleuchtungsanlage sollte auf Wirtschaftlichkeit überprüft werden.

Es handelt sich um den Austausch von T8 auf LED-Leuchtmittel

Empfohlene Energieeffizienz-Maßnahmen

1) Wärmeerzeugung mit einer BHKW-Anlage. (Taktbetrieb vermeiden bringt 25%

von150.000 kWh Brennstoff , Stromerzeugung bringt 75.000 kWh bei BHKW

15kW_el/30kW_th; 5000 Stunden)

Geschätztes Einsparpotential p. a. in 112,5 MWh und 15.000,00 €

2) Umstellung auf effiziente Wärmeverteilung Pufferspeicher, gemischter

Kreis Regelung,Hocheffizienzpumpen (20% von 150.000 kWh Brennstoff)

Geschätztes Einsparpotential p. a. in 30 MWh und 2.000,00 €

3. Zusammenfassung der Wärmeerzeugung Tankstelle Autohaus

(von Wärmepreis 9ct/kWh auf Wärmepreis 3 ct/kWh v. BHKW bei 100.000 kWh)

über ein Wärmenetz. Einsparung von 30 % Brennstoffmenge bei 80.000 kWh

Geschätztes Einsparpotential p. a. in 30 MWh und 4.000,00 €

4. Anschluss der Lackierkabine an die neue effektive Wärmeerzeugung

(von Wärmepreis 9ct/kWh auf Wärmepreis 3 ct/kWh v. BHKW bei 50.000 kWh)

Einsparung von 30 %Brennstoffmenge bei 50.000 kWh

Geschätztes Einsparpotential p. a. in 15 MWh und 2.000,00 €


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