6. Schlussfolgerung aus den Untersuchungen für die Vorausberechnung von Verlusten durch Oberschwingungen​

Soll eine Simulationsstruktur geschaffen werden, die das Verhalten einer AMKL an einem Umrichter wiedergeben kann, müssen eine Vielzahl von Vereinfachungen und Randbedingungen festgelegt werden. Diese Maßnahmen grenzen das Gebiet ein, in dem vernünftige Ergebnisse zu erwarten sind. Viele Vereinfachungen bringen Ergebnisse, die erst eingeordnet werden müssen. Es ist also festzustellen, dass es möglich ist, solch eine Antriebseinrichtung zu simulieren. Die dabei erzielten Ergebnisse können unter Beachtung der Art und Weise, wie sie gewonnen wurden und damit zusammenhängend der Zuverlässigkeit dieser Daten, zu einer weiteren Untersuchung dienen. Jedoch ist die Simulationsstruktur noch zu vervolkommnen. Es müssen exakt die Grenzen bestimmt werden, in dem die Rechenergebnisse gültig sind oder die Tauglichkeit des Modelles nachlässt.

 

Die Methode, die gewählt wurde (gemeint ist das Abklingenlassen der Schwingungen und die darauffolgende Ergebnisverwertung), um auf kurzem Wege viele Arbeitspunkte zu simulieren, hat den Nachteil, dass die Ergebnisse erst nach mehreren Stunden vorliegen. Sie besitzt aber den Vorteil, dass durch einfache Eingabe der äußeren Parameter jeglicher Fall (siehe oben) simuliert werden kann, ohne dass auf aufwendige mehrmalige Eintragen der Endwerte der Speicherbauelemente in die Anfangsparameter erfolgen muss, und zwar bekanntlich bis zur Stabilität der Werte.

Will man diese Methode weiterverwenden, um letztendlich ein Programmpaket zu schaffen, welches die Verluste durch Oberschwingungen bei Stromeinspeisung mit Stromblöcken vorausbestimmen lässt, ist es unabdingbar, immer die schnellste Rechentechnik zu verwenden, da diese Arbeit äußerst zeitaufwendig ist. Weiterhin ist dabei auf die Wahl, Beobachtung und Bedeutung jeder Randbedingung Wert zu legen, denn durch das nummerische Verfahren der Simulation treten einige Besonderheiten in Kraft, die es zu beachten gilt.

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