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Stromverbrauch Druckluftkosten Brauereien in Deutschland senken

Kühlanlage

Einen großen Teil des elektrischen Energieverbrauchs benötigen die Kühlanlagen einer Brauerei. Diese lassen zwar schwer eine Verringerung des Energieverbrauchs zu, eignen sich aber gut für eine Lastmanagementanlage.

• Eisbänke: Eis eignet sich aufgrund seiner latenten Schmelzwärme gut als Energiespeicher. Die Speicherung hat zwar keine Einsparung an Primärenergie zur Folge, es wird aber, durch die Verlegung der Kälteproduktion in die Nacht, eine Verringerung der Leistungsspitze erreicht.

• Eine Einsparung von 20 % ließe sich durch den Einsatz der direkten Kühlung mit Ammoniak bei Gärtanks erzielen. Diese Technik wird aber aus Sicherheitsgründen nur von sehr wenigen Brauereien verwendet.

• Lastmanagement: Bei Kühlanlagen mit geeigneten Speichern lassen sich diese ohne Probleme in eine Lastmanagementanlage einbinden um kurzzeitige Spitzen zu verhindern. Als zusätzliche laststeuernde Maßnahme ist der Betrieb der Kühlaggregate außerhalb der Spitzenzeiten zu verstehen.

Absorptionskühlung: Absorptionskältemaschinen kommen nur dort in Betracht, wo genügend Abwärme zum Antrieb des Systems vorhanden ist, wie zB in einer Brauerei mit einem Blockheizkraftwerk. Wegen des geringen Wirkungsgrades wird dieses System jedoch derzeit kaum genutzt.

Drehzahlregelung von Kältepumpen: Unter Überwachung von Systemdruck und Systemtemperatur kann das Druckniveau allmählich gesenkt werden. Der durchschnittliche Stromverbrauch sinkt bis 45 %.

Wärmerückgewinnung: Die an den Kondensatoren der Kälteanlagen anfallende Wärme kann z.B. für eine Brauchwasservorwärmung eingesetzt werden. Dabei ist allerdings mit Maß und Ziel vorzugehen, weil eine zu hohe Kondensatortemperatur zu einem Mehrverbrauch in der viel teureren elektrischen Energie führt.

Pumpen

Im Bereich der Pumpen besteht ein grundsätzliches Sparpotential durch den Einsatz von Frequenzumrichtern anstelle von ungeregelten Pumpen mit Regelventilen. Grundsätzlich können all jene Pumpen, die über lange Laufzeiten verfügen, dh den ganzen Tag eingesetzt und mittels Ventil geregelt werden, auf Frequenzumrichter umgerüstet werden. Dies gilt für die Bierpumpen, welche druckabhängig gesteuert werden könnten. Wenn der Betrieb über ein Trinkwasserreservoir verfügt, sollte überlegt werden, nach welcher Strategie dieses gefüllt werden soll:

• Zeitabhängig, d.h. in Zeiten, wo nicht viel Leistung benötigt wird (zB nachts)

• Schwachlastausgleich, d.h. mit Laststeuerung geschaltet, wenn Leistung frei ist Es ist jedoch zu beachten, dass zur Schonung der Pumpen bzw. auch um die Brunnen nicht zu sehr aufzuwirbeln, nicht öfter als 1-2 x/Tag ein- und ausgeschaltet wird. Eventuell ist es möglich, dass durch den sanften Anlauf mit Frequenzumrichtern eine höhere Schalthäufigkeit erreicht werden kann. Eine zeitliche Verzögerung der Brunnen sollte vor allem dann möglich sein, wenn zwei Brunnen parallel fahren können. Die selben Überlegungen gelten auch für die Kesselwasserspeisepumpe, die natürlich für eine maximale Heizleistung ausgelegt ist, jedoch die meiste Zeit des Jahres mit weit reduzierter Leistung fahren kann.

Kesselanlage

Als Heizkessel werden meist Dampfkessel, die mit Gas oder Heizöl befeuert werden, benutzt. Der Heizkessel sollte einen möglichst hohen Wirkungsgrad aufweisen. Die Heizkessel in vielen Betrieben sind heute allerdings überaltet und weisen hohe Verluste auf.

Moderne Heizkessel ermöglichen eine gute Ausnutzung des Brennstoffes. Der Austausch eines alten Kessels gegen einen modernen Spezialkessel ist dann besonders sinnvoll, wenn ohne dies eine Investition in die alte Anlage geplant ist. Brenner und Kessel müssen in regelmäßigen Abständen gewartet werden.

Alleine schon ein Millimeter Russbelag im Kessel verursacht einen Mehrverbrauch von 5 %.

Wird ein neuer Heizkessel eingebaut, so muss auch der Kamin darauf abgestimmt sein. Im Bereich der Kesselanlage stehen mehrere Wärmequellen zur Verfügung. Wesentlich ist der Abgaskondensator. Voraussetzung zur Nutzung des Abgases und Abkühlung auf eine Kondensattemperatur ist ein moderner Edelstahlkamin.

Ein wesentlicher Punkt ist, am Wochenende, wenn die Brauerei nicht läuft, für die Beheizung der einzelnen Wohnbereiche Lösungen zu finden. Darum werden diese Bereiche, aber auch der Braugasthof, die während der Woche aus der zentralen Anlage versorgt werden, während der Wochenenden oft einfach elektrisch beheizt. Abwärme steht am Wochenende ja kaum zur Verfügung, außer vielleicht von den Kühlanlagen bzw. von den Kompressoren, wobei hier die zentrale Frage ist, wo sich diese Anlage befindet.

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